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Informationen


Eine Treppe ist ein aus Stufen gebildeter Aufgang bzw. Abgang, der unterschiedlich hohe Ebenen in oder an Bauwerken, im Gelände miteinander verbindet. Sie ist ein Bauteil aus mindestens drei aufeinander folgenden Stufen und kann durch Aneinanderreihen von Treppenläufen und Treppenpodesten gebildet werden. Eine Treppe muss sicher und bequem begehbar sein.

Bauweise und Konstruktion

Gußeiserne Wendeltreppe im Jagdschloss Granitz
Bild 1









Landhaus Dresden, moderne Treppe, gleichzeitig Notausgang, bei Dresdner Bevölkerung umstritten
Bild 2

Bei einer aufgesattelten Treppe liegen die Trittstufen auf einem, zwei oder mehr Tragholmen, die sägezahnförmig ausgeschnitten sind. Durch das Sägezahnähnliche Aussehen der Holme wird diese Konstruktion auch Sägezahntreppe genannt.

Balkentreppen sind Treppen, bei denen die Trittstufen auf einem Balken aufliegen, der auch Holm genannt wird. Sie werden meist als Einholmtreppe oder Zweiholmtreppe ausgeführt. Bei großen Eingangstreppenanlagen kommen auch mehr als zwei Tragbalken zum Einsatz.

Eine Belagtreppe ist eine Rohtreppe, meist eine Stahlbetontreppe, auf die ein geeigneter Belag als Nutzschicht aufgebracht wird.

Eine Treppenform, die wegen ihrer schwierigen Ausführung aus statischer Sicht und auch aus ergonomischer Sicht nur noch im Denkmalbereich zu finden ist, ist die Berliner Treppe. Diese Treppe beginnt frei im Raum stehend und schwingt dann in einer viertel Wendelung in eine Treppennische, in der sie mit einer weiteren halben Wendelung zum Obergeschoss fortgeführt wird.

Eine Blocktreppe ist eine aufgesattelte Treppe, bei der die Stufen nicht aus Brettern, sondern aus flach liegenden Balken aus Holz, Naturstein Betonwerkstein oder aus Stahlbeton bestehen.

Bei einer Bolzentreppe oder genauer Tragbolzentreppe sind die Treppenstufen untereinander mit Tragbolzen biegesteif verbunden. Ihre Ausführung ist einer eigenen DIN (DIN 18096) geregelt da sie sich von ihrer Konstruktionsart wesentlich von anderen Treppen unterscheiden und daher besondere Statische Regelungen erfordern. Als Materialien kommen überwiegend hochwertige Stähle und Stahlbeton oder bewehrte Natursteinplatten zum Einsatz. Bei Versagen auch nur einer Tragbolzenverbindung würde die gesamte Konstruktion zusammenbrechen daher werden meist geprüfte Bolzenverbindungssystem verwendet. Oft werden auch eingespannte Treppenstufen an ihrem freien Ende mit Tragbolzen verbunden um ein Schwingen der freien Treppenenden zu verhindern. Bei diesen Konstruktionen wäre ein Versagen der Bolzen unproblematisch, da die Last über die Einspannung der Stufen in der Wand abgetragen wird.

doppelläufige Wendeltreppe am Killesbergturm in Stuttgart
Bild 3

Eine doppelläufige Wendeltreppe, auch Doppelspiralenförmige Treppe genannt, ist eine zweiarmige Wendeltreppe, bei der die Antritte und Austritte der Treppenarme um 180° versetzt beginnen und enden. Die Treppenläufe sind teilweise übereinander angeordnet. Dadurch verleitet sie den Besucher zum Versteckspiel. Die bekannteste doppelläufige Wendeltreppe befindet sich im Loireschloss Chambord. Die Erfindung dieser Treppenform wird Leonardo da Vinci zugeschrieben. Ein Beispiel aus neuerer Zeit ist die Treppe zur Aussichtsplattform des Killesbergturmes in Stuttgart.

Als Einbaumleiter sind der schräg gestellte Baumstamm und der eingekerbte Baumstamm bekannt.

Der eingekerbte Baumstamm, auch Steigebaum genannt, wurde erfunden nachdem der schräg gestellte Baumstamm sich bewährt hatte. Als es geeignetes Werkzeug gab, wurden die Baumstämme selbst gefällt und um einen besseren Halt zu finden mit Kerben versehen. Solche Einbaumleitern waren auf der ganzen Welt zu finden, z. B. auf den Admiralsinseln im stillen Ozean, in Höhlenwohnungen in Nordchina oder in Häusern in Catal Hüyük in der Türkei. Damit war die erste Holztreppe erfunden. Aus dieser einfachen Konstruktion entwickelte sich schließlich die Einholm-Sägezahntreppe mit aufgesattelten Stufen.

Die eingeschobene Treppe ist eine Holztreppenkonstruktion, bei der die Stufen in eine Nut in die Wange eingeschoben werden. Die Nut ist nicht durchgehend, so dass die Stufen nicht durchgeschoben werden können. Damit die Stufen nicht aus der Nut herausgezogen werden können werden Sie von unten mit einer Schraube gesichert. Gegen das seitliche Herausziehen werden die Wangen mit durchgehenden Treppenschrauben oder mit kurzen Treppenschrauben zusammengespannt. Alternativ kann die Nut auch als Schwalbenschwanznut ausgebildet sein. Anstelle von Setzstufen werden Bretter in eine durchgehende Nut in den Wangen eingesetzt, die dann eine weitgehend glatte Untersicht ergeben. Diese Holztreppenkonstruktion wird überwiegend für untergeordnete Treppen wie Kellertreppen oder Dachbodentreppen verwendet.

eingespannte Treppe
Bild 4

Bei eingespannten Treppenstufen sind die Stufen nur einseitig in die Treppenwand eingespannt. Die Treppenstufen sind meist Granitsteinblockstufen oder Stahlbetonblockstufen. Die Blockstufe selbst ist ein Kragarm.

eingestemmte Treppe
Bild 5

Die eingestemmte Treppe ist eine der häufigsten Holztreppenkonstruktionen. Hierbei werden die Treppenstufen und die Setzstufen in eine gestemmte, heute meistens gefräste, Nut in der Treppenwange eingesetzt. Die Wangen werden mit durchgehenden Treppenschrauben oder mit kurzen Treppenschrauben zusammengespannt.

Einholmtreppen sind Treppen mit nur einem tragenden Balken aus Holz oder Stahl, auf dem die Stufen aufgesattelt sind. Die Trittstufen müssen kippsicher auf dem Holm befestigt sein, was durch Verstrebungen erreicht werden kann. Der Holm muss neben der Biegebelastung auch eine Drehbelastung aufnehmen können. Die Tragholme bestehen aus Vollholz oder besser aus Brettschichtholz, Tragholme aus Stahl werden wegen ihrer geringeren erforderlichen Querschnitte jedoch bevorzugt. Da der Holm meist in der Mitte der Treppe angeordnet ist wird diese Konstruktion auch Mittelholmtreppe genannt.

Einschubtreppen werden als Treppe zum Dachboden verwendet. Die Treppe befindet sich auf einem Lukendeckel und kann so weit auf dem Deckel verschoben werden, dass sich der Deckel mitsamt der Treppe schließen lässt. Diese Treppen werden überwiegend aus Holz, aber auch aus Aluminium und Stahl gefertigt und heißen im Sprachgebrauch auch Ruck Zuck-Treppen.

Treppen zu Fahrradkellern werden als Treppe mit Fahrradrampe ausgeführt. Auch viele öffentliche Treppen werden oft mit solchen Fahrradrampen ausgeführt. Die Fahrradrampe soll das Schieben des Fahrrades auf der Treppe erleichtern. Meistens ist die Fahrradrampe nur einseitig angebracht.

Tragbare Klapptreppen aus Holz werden seit mehreren hundert Jahren in Bibliotheken, Kirchen, militärischen und zivilen Magazinen verwendet. Klapptreppen aus Leichtstahl, aus Aluminium oder aus elektrisch isolierendem und hygienisch sauberem Material finden seit den achtziger Jahren des 19 Jahrhunderts immer mehr Eingang in nahezu allem Lebens- und Wirtschaftsbereichen.

Falttreppen werden als Treppe zum Dachboden verwendet. Die Treppe befindet sich auf einem Lukendeckel und kann so zusammengefaltet werden, dass sich der Deckel mitsamt der Treppe schließen lässt. Diese Treppen werden überwiegend aus Holz, aber auch aus Aluminium und Stahl gefertigt.

Faltwerktreppen werden aus einem treppenlaufbreiten Blechstreifen durch ständiges hin und her Falten hergestellt wird. Als Material wird überwiegend Riffelblech verwendet. Faltwerktreppen aus Holz sind nicht wirklich gefaltet. Sie werden aus verschiedenen Holzwerkstoffplatten durch Verleimung der Kanten hergestellt. Zusätzlich zur Verleimung werden verschiedenste Holzverbindungen eingesetzt, um eine ausreichend biegesteife Ecke zu erhalten.

Fertigteiltreppen sind aus industriell vorgefertigten Bauteilen hergestellte Treppen, deren Teile zu einer individuellen Treppe zusammengebaut werden können.

Freitragende Treppe am Bahnhof Darmstadt
Bild 6

Unter Freitragende Treppen werden sowohl Treppen mit eingespannten Treppenstufen als auch Treppen in Tragbolzenkonstruktion und Mischkonstruktionen daraus verstanden. Auch Treppen bei zweiläufigen U-Treppen, bei denen das Zwischenpodest keinerlei Auflage hat werden als freitragende Treppen bezeichnet.

Eine gemauerte Treppe hat immer eine Wand an den Seiten. Auf die Wände wird ein Gewölbe in Treppenneigung gemauert, auf welches die Stufen gemauert werden.

gusseiserne Treppe waren zu Beginn der industriellen Fertigung ein sehr beliebtes Produkt. Heute findet man gusseiserne Treppen überwiegend als dekorative Spindeltreppen wieder.

Bei einer Harfentreppe werden die Stufen an Seilen oder Stäben aus Edelstahl oder anderen geeigneten Materialien befestigt. Die Seile bzw. Stäbe sind am Boden und an der Decke befestigt. Es gibt auch Harfentreppen, bei denen die Seile oder Stäbe nur an der Decke befestigt sind, und solche, bei denen die Seile oder Stäbe an einem statisch tragenden Handlauf befestigt sind. Das harfenähnliche Aussehen dieser Konstruktion gibt ihr den Namen.

Himmelsleiter am Neuen Wildenstein im Kuhstall in der sächsischen Schweiz
Bild 7

Sind in einem Gebäude die Treppenläufe zu den Geschossen ohne Richtungsänderung hintereinander angeordnet, so spricht man von einer Himmelstreppe. Diese heutzutage eher seltene Art der Anordnung von Treppenläufen hat einen sinnvollen Hintergrund. Ein derartiges Treppenhaus ließ sich nämlich durch die Eingangstür und ein Fenster am obersten Ende der Treppe belichten, durch welches der Himmel zu sehen war. Auch bei Treppenanlagen im Freien kommt diese Anordnung vor wobei dann auch der Begriff Himmelsleiter Verwendung findet.

Eine Holztreppe besteht als einfache Konstruktion aus einem schräg gestellten Holzstamm, in den die Stufen mit einem Beil hineingehauen wurden. Bei noch einfacherer Konstruktion wird ein Holzstamm mit vielen Aststummeln schräg gestellt. Die Aststummel dienen dabei als Stufen. Zwischen diesen einfachen Konstruktionen und modernen Holztreppen, die mit hochwertigen Leim- und Schraubverbindungen aus Vollholz oder mit modernen Holzwerkstoffen hergestellt werden, gibt es unzählige Variationen.

Treppe mit Kinderwagenrampe werden überall dort eingesetzt wo keine normale Rampe neben der Treppe möglich ist. Die Rampe aus zwei geneigten Flächen links und rechts einer schmalen Treppe ermöglicht es, einen Kinderwagen zu schieben und gleichzeitig auf der Treppe nach Oben oder Unten zu gehen. Sie ist üblich bei Treppen im öffentlichen Bereich.

Halbgewendelte gestemmte Holztreppe
Bild 8

Bei einer Kragstufentreppe sind die Stufen einseitig an der Treppenhauswand befestigt und kragen von dort aus, so nennt man diese Treppe eine Kragstufentreppe. Siehe auch eingespannte Treppenstufen.

Bei der Laufplattentreppe handelt es sich um eine schräge Platte, auf der die Trittstufen direkt aufgebracht sind. Meist sind dies Stahlbetonmassivtreppen oder Stahlbetonfertigteiltreppen. Diese Treppen können unmittelbar nach dem Einbau genutzt werden.

Die Leitertreppe ist eine sehr steile Treppe, bei der die Stufen sehr schmal sind, ohne Sprosse zu sein. Derart steile Treppen werden oft als untergeordnete Treppen im Industriebau und Maschinenbau eingesetzt oder auf Schiffen, wo sie dann Niedergang heißen.

Unter einer Massivtreppe wird im allgemeinen Sprachgebrauch eine Stahlbetontreppe verstanden. Diese kann eine Oberfläche aus allen als Bodenbelag geeigneten Stoffen haben. Die Massivtreppe kann ein vor Ort gegossenes Bauteil wie auch ein an den Einbauort geliefertes Fertigbauteil sein. Auch Kombinationen aus Fertigteil und Ortbeton sind möglich.

Eine Sonderform der Wendeltreppe mit offenem Treppenauge ist die Münchner Treppe. Dabei ist das Treppenauge nicht zylinderförmig sondern ein auf der Spitzen Seite stehender Kegelstumpf.

Ein Niedergang ist eine steile Treppe auf Schiffen. Siehe auch Leitertreppe.

Sambatreppe
Bild 9

Bei der Raumspartreppe oder kurz Spartreppe handelt es sich um eine platzsparend konstruierte Steiltreppe, bei der die nutzbare Stufenbreite von 80 cm allerdings nicht unterschritten werden darf. Es handelt sich um eine extrem steile Treppe, bei der der Auftritt im Wechsel normale Tiefe und verkürzte oder gar keine Tiefe hat. Dadurch hat abwechselnd der linke und der rechte Fuß einen normaltiefen Auftritt. Diese Treppe muss immer in der gleichen Schrittfolge begangen werden. Neben den geraden Raumspartreppen gibt es auch gekrümmte und viertelgewendelte Raumspartreppen. Da Raumspartreppen ohnehin ein erhöhtes Unfallrisiko haben, sollten diese noch schwieriger zu begehenden Formen jedoch der Ausnahmefall bleiben. Sperrige Güter können über diese Treppenart nicht transportiert werden. Zu dauernd genutzten Aufenthaltsräumen und als alleiniger Zugang zu einer Wohnung sind diese Treppen nicht zugelassen. Andere Bezeichnungen für diese Treppe sind Sambatreppe oder auch Watscheltreppe.

Leipziger Treppe
Bild 10

Die Bezeichnung Leipziger Treppe wird verwendet, wenn die Stufen Dreieckig sind, wobei sich die Spitze einmal links und einmal rechts befindet. Die Wiener Treppe ist eine Raumspartreppe, bei der rechteckige Stufen versetzt angeordnet sind. Eigentlich zählt auch die Spindeltreppe zur Raumspartreppe.

Schachttreppen sind zweiläufige U-Treppen mit Halbpodest und Hauptpodest, bei denen anstelle eines Treppenauges eine Treppenhauswand zu finden ist. Die Treppenläufe können beidseitig in der Wand aufgelagert sein. Dies ist die früher verbreitete Konstruktionsform dieser Treppen. Aus Gründen des Trittschallschutz werden heute jedoch folgende Konstruktionsarten bevorzugt: Die Treppenläufe können beidseitig von den Treppenhauswänden durch eine Fuge getrennt und nur auf den Podesten aufgelagert sein. Sie können auch einschließlich der Podeste in die Wand zwischen den Treppenläufen eingespannt sein und komplett durch eine Fuge von den Umfassungswänden getrennt sein.

Scherentreppen werden als Treppe zum Dachboden verwendet. Die Treppe befindet sich auf einem Lukendeckel und kann wie eine Schere so weit auf dem Deckel zusammengeschoben werden, dass sich der Deckel mitsamt der Treppe schließen lässt. Diese Treppen werden überwiegend aus Aluminium und Stahl gefertigt.

Der schräg gestellter Baumstamm ist eine von der Natur übernommene Möglichkeit Höhen zu überwinden. Zuerst war es wohl nur der umgekippte Baumstamm, auf dem die ersten Menschen nach oben kletterten. Hierbei krochen sie den glatten Stamm hinauf oder nutzten die Äste wie die Sprossen einer Leiter. Als die ersten Menschen das Prinzip erkannten, wurden auch schon die ersten umgefallenen Baumstämme dorthin gebracht, wo sie zur Überwindung von Höhenunterschieden gebraucht wurden. Die ersten künstlichen Verkehrswege zur Höhenüberwindung waren erfunden. Leider wurde die rauhe aber weiche Rinde durch häufiges Begehen schnell abgenutzt und das darunterliegende Holz sehr glatt. Daher musste am Baumstamm weiterentwickelt werden, und es entstanden die Leiter sowie der eingekerbte Baumstamm.

Die Cordonata, eine Treppenrampe von Michelangelobr>
Bild 11

Bei der Stahltreppe sind die tragenden Teile wie Treppenwangen oder Treppenholme aus Profilstahl oder aus Stahlrohr gefertigt. Die Stufen sind entweder aus Gitterrosten oder aus Riffelblechen gefertigt. Die Geländer und Handläufe sind ebenfalls aus Stahlprofilen und Stahlrohren gefertigt. Am häufigsten findet man Stahltreppen im Industrie- und Gewerbebau. Auch als Not- oder Feuertreppen werden sie oft eingesetzt. Aufgrund der äußerst flexiblen Gestaltungsmöglichkeit bei gleichzeitig guten statischen Möglichkeiten wird die Stahltreppe auch gern für diffizile repräsentative Treppengrundrisse eingesetzt.

Als Tragwerkstreppe werden Konstruktionen bezeichnet, bei denen die Treppenholme als Fachwerkgitterträger ausgeführt sind.

Eine Treppenrampe ist eine Mischkonstruktion aus Treppe und Rampe. Die Stufen haben eine meist mehrere Schrittlängen große Breite und sind stark geneigt. Es ermöglicht einen bequemen Anstieg bei einer größeren Höhendifferenz ohne Zwischenpodeste anordnen zu müssen. Diese Treppenkonstruktion wird nahezu ausschließlich bei Treppen im Freien verwendet.

Zu den Wendeltreppen zählen sowohl die Bogentreppen als auch die Spindeltreppen. Wenn keine massive Spindel vorhanden ist sondern eine Hohlspindel, dann wird diese Treppe auch Hohltreppe genannt.

Die Zweiholmtreppe ist eine Treppe mit zwei tragenden Balken, meist aus Holz, Stahl oder bewehrtem Betonwerkstein, auf denen die Stufen aufgesattelt sind.



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Weiterer interessanter Beitrag zum Thema Treppen:

Treppe
Ohne Treppen ist es kaum möglich, gefahrlos Höhenunterschiede zu überwinden oder sicher von einer zur anderen Etage zu gelangen. Treppen werden täglich benutzt, sie sind unverzichtbar, und genau deshalb sollte ihnen viel Beachtung geschenkt werden.

Treppen besitzen eine geschichtlich interessante Vergangenheit. Im alten Rom besaßen Treppen stets eine ungerade Zahl an Treppenstufen, so dass der Aufstieg mit dem rechten Fuß begonnen und ebenfalls mit dem rechten Fuß beendet werden konnte. Kirchen und Kathedralen legten, aus religiösen Gründen, auf exakt 11 Treppenstufen wert. Außerdem galt die Zahl 11 als Glückszahl. Die Wendeltreppen in Burgen und Schlösser waren nur rechtsherum gewunden, wodurch bei der Verteidigung des oberen Gemachs, der Verteidiger bei der Schwertführung im Vorteil war. Die höchste Treppe ist 1540 m hoch, besitzt um die 6000 Stufen und führt den heiligen Berg Tai Shan, der in China liegt, hinauf. Die breiteste Treppe wurde für die im Jahre 2000, in Hannover stattfindende Expo gebaut. Heute wird sie als Fußgängerbrücke genutzt. Bei einer "Himmelstreppe" wird der Treppenverlauf bis in das oberste Stockwerk beibehalten. Dadurch ist es möglich, von der ersten bis hinauf zur letzen Etage zu schauen. Meist hatte man darüber ein Fenster eingebaut, das für die nötigen Lichtverhältnisse sorgte. "Himmelstreppen" findet man heutzutage nur noch sehr selten.

Das Wichtigste beim Bau einer Treppe ist natürlich die sichere und bequeme Begehbarkeit für Mensch und Tier. Aber die Treppen müssen auch den Ansprüchen und Anforderungen der Benutzer gerecht werden und sich z.B. optimal in den vorhandenen Wohnstil integrieren. Zahlreiche Treppenhersteller bieten ihre Produkte im Internet an und werben darüber hinaus mit ihrer fachlichen Kompetenz und einer optimalen Beratung vor Ort. Ob die Treppen gerade oder gewendelt sind, ob es sich um Spindeltreppen oder um Bolzentreppen handelt, entscheidend sind immer die räumlichen Gegebenheiten.

Ist der erforderliche Platz vorhanden ist sogar der Einbau einer gewaltigen Repräsentationstreppe möglich. Sie ist groß, wuchtig und zweiarmig, was bedeutet, dass gehende und kommende Personen, beim Auf- und Abgang, von einander getrennt sind.

Mit Bolzentreppen ist eine sehr gute Raumausnutzung, mit einer anspruchsvollen Formgebung der Treppe, möglich. Bolzentreppen sind selbsttragend und benötigen keine Stahlunterkonstruktion. Bei Bolzentreppen werden die Stufen am Mauerwerk befestigt, und die Verankerung erfolgt mit elastischen Gummilagern. Bolzentreppen erhalten ihre Stabilität und ihre hohe Belastbarkeit durch das Treppengeländer, den Handlauf und vor allem durch die Sprossen und Stufen. Obwohl für den Einbau von Bolzentreppen umlaufende Wände erforderlich sind, gibt es mittlerweile die Möglichkeit, die Treppe mit Hilfe von Stufenabhängungen auszurüsten. Schrauben und Scheiben aus Edelstahl sind wegen ihrer Haltbarkeit zu empfehlen. Bolzentreppen sehen schlicht aus. Sie wirken luftig und offen. Als Material eignen sich Massivhölzer wie Buche, Fichte, Esche oder Eiche. Das Treppengeländer kann aus demselben Holz angefertigt sein wie die Stufen. Besonders großzügig, luftig und modern wirkt allerdings ein Treppengeländer aus Edelstahl. Auch Kombinationen sind möglich. Spindeltreppen können im Dielenbereich eingebaut werden, sind aber auch bestens für einen Aufgang im Wohnbereich geeignet. Bei Spindeltreppen handelt es sich um Raumspartreppen, die wenig Platz benötigen und für eine bestmögliche Platzausnutzung sorgen. Die Stufen der Spindeltreppen drehen sich um einen mittig postierten Wendepfosten, der eine tragende Funktion besitzt. Der Treppenverlauf ist bei Spindeltreppen recht steil. Sollen Spindeltreppen in den Wohnbereich integriert werden, sollten sie zur Wohnungseinrichtung passen und ein harmonisches Gesamtbild ergeben. Stufen und Treppengeländer können vollständig aus Holz gefertigt sein. Doch interessant sieht auch eine Kombination aus Stahl und Holz aus. Besonders extravagant wirken Spindeltreppen wenn sie aus exotischen Hölzern wie Bambus oder Eukalyptus angefertigt wurden. Die Treppenhersteller garantieren eine hohe Qualität der verarbeiteten Materialien, zu einem marktgerechten Preis. Sie bieten die massgefertigte Treppe an, die individuelle Wünsche der Kunden berücksichtigt.

Holztreppen mit verspielten Treppengeländer, gedrehten oder gedrechselten Sprossen und runden Holzknäufen, können im Innenbereich durchaus dominant und mächtig wirken und zu einem attraktiven Blickpunkt werden. Treppen aus Stahl oder einer Stahl- Holz- Kombination überzeugen dagegen durch ihre Schlichtheit, ihre zeitlose Eleganz und ihre Sachlichkeit und halten sich dezent im Hintergrund.

Praktisch und ist die Einschubtreppe, die als Treppe zum Dachboden verwendet werden. Die Treppe ist fest auf einem Lukendeckel montiert, kann aber einmal auseinandergeklappt oder, je nach Modell, zusammen geschoben werden. Mit dem Deckel zusammen, wird die Treppe nach oben geklappt, bis sie hörbar einrastet.

Interessant und besonders platzsparend ist die Wiener Treppe, bei der die rechteckigen Stufen versetzt angebracht wurden.

Doch nicht nur im Innenbereich werden Treppen eingesetzt, auch im Aussenbereich sind Treppen nötig. Die Aussentreppe besteht meist aus feuerverzinktem Stahl. Treppengeländer und Handlauf, werden aus pulverbeschichtetem Aluminium gefertigt. Eine Aussentreppe aus Metall muss mit einem Korrosionsschutz ausgestattet sein, damit sie den unterschiedlichen Wetterverhältnissen Stand halten kann.

Spindeltreppen werden gern als Balkon- Aussentreppe eingesetzt. Sie besitzen eine stabile Stahlkonstruktion, mit einer Stahlsäule in der Mitte, die für die nötige Stabilität sorgt. Gewählt werden kann zwischen Stahlblechstufen oder verrottungsfesten Trittstufen aus recyclebarem Kunststoff. In beiden Fällen muss eine sichere Begehung gewährleistet sein. Deshalb besitzen die Trittstufen eine rutschfeste, sichere und geriffelte Oberfläche. Praktisch ist, wenn bei einer Aussentreppe die Stufen in der Höhe verstellbar sind. Eine Aussentreppe wird aber auch gern als attraktives, gestalterisches Element in Gärten eingesetzt. Dabei kann die Treppe gemauert sein oder aus Materialien wie Pflastersteinen, Waschbeton, oder Granit bestehen. Von einer Treppe spricht man, wenn der Aufgang über mindestens drei Stufen verfügt. Hochwertige Stahltreppen mit Handläufen, Treppengeländer und Stufen aus Edelstahl, werden in Schwimmbädern, Kliniken, Rehabilitationszentren und Kurheimen eingesetzt. Da die Trittflächen meist aus Gitterrosten bestehen, ist dieses hochwertige, stabile und langlebige Material nicht nur hygienisch sondern auch rutschfest. Eine Aussentreppe wird von Treppenherstellern meistens mit einem Handlauf aus Kunststoff versehen. Auch gibt es Treppenhersteller, die solche "kühlen" Ausführungen bereits schon als angenehme "handwarme" Variante im Programm haben.

Die Aussentreppe kommt auch in der Industrie und im Gewerbe zum Einsatz. So findet die Aussentreppe als Fluchttreppe an einem Gebäude, als Nottreppe oder Feuertreppe Verwendung.

Wer eine individuelle, maßgefertigte Treppe wünscht, sollte sich bei Treppenherstellern ausführlich über deren Sortimente informieren und auch beraten lassen. Damit sich die Treppe optimal in das Gesamtkonzept einer Einrichtung einfügt, müssen Formgebung, Material und Farbton stimmig sein. Mit viel Liebe zum Detail, mit Ideenreichtum und Kreativität und einem ausgeprägten Gefühl für Ästhetik und Eleganz wird ein Treppenhersteller, gemeinsam mit dem Interessenten, die passende Treppe finden.

Die Treppe

Die Treppe besteht aus Stufen, die einen Ab- bzw. Aufgang bildet und dabei verschiedene Ebenen miteinander verbindet. Eine Treppe wird erst als Treppe bezeichnet, wenn sie aus mindestens drei Stufen besteht. Sie kann aber auch durch das Aneinanderreihen von Podesten oder ganzen Treppenläufen gebildet werden. Dabei ist es wichtig dass eine Treppe sicher und bequem zu laufen ist. Treppen haben in der Vergangenheit auch andere Bezeichnungen erhalten. So war oft von einer Staffel die Rede, oder bei den Seefahrern wurde auch oft von einem Niedergang gesprochen. Es gibt sogar eine Wissenschaft, die sich eigens mit dem Thema Treppen beschäftigt. Diese Wissenschaft nennt sich Scalalogie und wird von dem lateinischen Wort scala, was Treppe bedeutet, hergeleitet. Die Idee der Treppe ist schon sehr früh entstanden. Damals gab es noch Primaten, die ihre Lagerplätze schon in unterschiedliche Höhen gebaut hatten. Dort wurden schon die ersten Ansätze des Treppenbaus begutachtet. Damals wurden sogar Baumstämme als eine Art Treppe verwendet, in dem man in den Stamm mehrere Stufen einritzte. Weiterentwickelt würden diese Bauten dann, indem man die berühmten Theaterbauten vor allem in Griechenland baute. Bspw. das Theater von Delphi oder auch das Theater in Athen wurde mit stufenartigen Emporen eingerichtet. Zu dieser Zeit hatten diese Stufenbauten allerdings noch eine Doppelfunktion. Erstens konnte man auf den Stufen nach oben oder unten gelangen und zweitens wurde sie als Sitzplatz verwendet. Seit diesem Zeitpunkt war die Treppe nicht mehr aus der Architektur wegzudenken. Vielmehr wurde die Treppe als aussagekräftiges Monument gesehen, das einem Gebäude erst das richtige Format gab. Außerdem waren den Gedanken des Architekten alle Wege offen, so konnte man ja so gut wie jeden Raum über eine Treppe miteinander verbinden. Später wurden zu den Treppen noch Geländer hinzugefügt oder sie wurden gleich komplett mit Teppichen ausgelegt. So dauerte es nicht lange bis die Treppe nicht mehr nur ein Gebilde aus Stufen war, sondern mehr und mehr zum Statussymbol der reichen Leute wurde. Im Laufe der Zeit wurde die Treppe dann immer mehr ausgebaut mit immer neueren Kreationen und Formen. So wurden auch unterschiedliche Materialien benutzt für den Treppenbau. So haben sich in der Vergangenheit mehr und mehr Treppen in ihrer Bauweise und Konstruktion unterschieden. So gibt es auch diverse Bezeichnungen für Treppen. Es gab Holztreppen, Stahltreppen, Steintreppen oder sogar Wangentreppen. Es gibt natürlich auch aufgesattelte Treppen, bei denen die Trittstufen auf mehreren Tragholmen aufgeschnitten sind. Dann ist von einer Sägezahntreppe die Rede. Bei Balkentreppen liegen die einzelnen Stufen auf Holzbalken, was die Treppe auch zu einer Holztreppe macht. Bei der Belagtreppe, die in Wirklichkeit eine reine Stahltreppe gemischt mit Beton ist, wird ein passender Belag auf die Rohstruktur der Treppe aufgebracht. Eine Holztreppe ist meist eine sehr einfache Konstruktion aus schräg gestellten Holzstämmen. Holztreppen werden heute gerne in Wohnhäuser eingebaut, da Holztreppen sehr pflegeleicht sind. Genauso pflegeleicht wie eine Holztreppe ist die Steintreppe oder die Stahltreppe, die zwar im material verschieden sind, aber dennoch sehr beliebt. Sowohl die Stahltreppe als auch die Steintreppe lässt sich sehr einfach sauber halten und einfach mit Wasser befeuchten, und die Treppe ist wieder sauber. Stahltreppen könnten zwar rosten, meist wird aber Edelstahl verwendet, der rostfrei ist. Bei Steintreppen wird meist ein hochwertiger Stein wie Marmor verwendet, der so gut wie keine Pflege braucht. Um Treppen bauen zu können, hat sich der Beruf Treppenbauer entwickelt. Treppenbauer sind Spezialisten in Sachen Treppenbau und kennen sich mit allem aus, was mit Treppen zu tun hat. Zwar gibt es einige Treppenbauer, die sich auf Steintreppen oder Stahltreppen spezialisieren, aber da der Treppenbau eine komplexe Sache ist, ist es meist besser sich auf ein Material zu konzentrieren. Da die Treppenbauer einem alten Handwerk nachgehen wird sich der Beruf bestimmt noch lange Zeit etablieren, da das verlegen immer Handarbeit bleiben wird. Aber wie die Form der Treppen hat sich auch das verwendete Material für den Treppenbau weiterentwickelt. So werden heut Treppenstufen aus Acrylglas oder Kunststoff verwendet. Acrylglas hat die Eigenschaft, dass es durchsichtig ist und Kunststoff ist sehr bruchfest. Diese Kombination ermöglicht es, eine sehr moderne aber zugleich sehr sichere Treppe zu bauen. Zur Treppe an sich gehören aber auch noch andere Zusatzelemente, die eine Treppe erst das wahre Format geben. Ein Podest bspw. ist dazu installiert worden um den Treppenlauf bewusst zu unterbrechen. So ist es möglich, sich auf einer Treppe, die höher als der Boden liegt, mehrere Menschen zu präsentieren, ohne die Gefahr einer schmalen Treppenstufe zu bilden. Die Stufen, ist auch ein einzelnes Element einer Treppe, wobei der Auftritt die waagerechte Fläche einer Stufe bildet. Die so genannte Antrittsstufe befindet sich ganz unten im Treppenlauf, bildet also den Anfang einer Treppe. Wobei die Austrittsstufe die letzte Stufe einer Treppe bildet. Eine Klotzstufe, auch Blockstufe genannt ist eine sehr massive Stufe mit einem rechteckigen Querschnitt. Bei gewendelten Treppen bildet die Stufe, die die Ecke des Treppenraums bildet, den so genannten Ecktritt. Um Treppen vor Abnutzung zu schützen und um gewisse Gefahren auszuschließen, werden Stufengleitschutzprofile installiert. Diese sollen verhindern, dass der Fuß an der Stufenvorderkante abrutscht. Dabei kommen Profile zum Einsatz, die die Eigenschaft besitzen den Reibungswiderstand zu erhöhen. Die einfachste Lösung wäre mit Sicherheit, die Stufenkante aufzurauen. Alternativ können auch Gleitschutzprofile eingearbeitet werden, direkt in den Stein. Hierbei wird eine Nut aus Hartgummi direkt in die Stufenvorderkante eingelassen. Diese Vorrichtungen stellen einen sehr großen Beitrag zur Sicherheit bei der Benutzung von Treppen dar. Das Treppengeländer ist in der Regel eine tragende Konstruktion. Das Geländer bildet zusammen mit den Pfosten, der Füllung und der Handlauf eine Einheit. Dabei dient der Handlauf als Griff. Bzw. Gehhilfe, die besonders ältere und kranke Menschen sehr zu schätzen wissen. Derweil gibt es noch weitere Teile, die zu einer Treppe gehören. Der Treppenlauf, das Treppenloch, der Treppenschrank oder die Treppenspindel. Es gibt aber auch ganze Bauwerke, die im Großen und Ganzen fast nur aus Treppen bestehen. Treppenhäuser sind ganze Räume mit mehreren Treppen. Ein Treppenturm ist ein eigenständiges Gebäude, das meist eine runde oder polygonale Form hat. Ein Treppenraum ist die Bezeichnung für einen Raum in einem Haus in dem sich nur eine Treppe befindet.

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